Tätigkeitsberichte

Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016

Satzungsgemäß berichtet der Vorstand auf der jährlichen Mitgliederversammlung über die Aktivitäten des Vereins.

In Vorstand und Geschäftsstelle gab es im vergangenen Jahr keine Veränderungen. Als Rechnungsprüfer für das Jahr 2016 wurden von der Mitgliederversammlung am 20. April 2016 Frau Sattler und Herr Bojowald gewählt.

Leider haben wir auch im Jahr 2016 wieder Mitglieder,Frau Mathilde Schumacher, Herrn Alfred Braig und Herrn Edmundo Weik, durch Tod verloren. Die Mitgliedschaften von Herrn Braig und Herrn Weik werden jedoch von Frau Braig-Witzel bzw. Frau Weik weitergeführt. Hierfür sind wir sehr dankbar. Darüber hinaus haben aber auch zwei neue Mitglieder den Weg zu uns gefunden. Unser Verein hatte damit zum Jahresende 132 aktive Mitglieder.

In sieben über das Jahr verteilten Sitzungen beschäftigte sich der Vorstand wie in den Vorjahren vor allem wieder mit der weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Karl-Schubert-Gemeinschaft, der Öffentlichkeitsarbeit auch über das engere Umfeld der Karl-Schubert-Gemeinschaft hinaus, der Pflege der Kontakte zu den Angehörigen unserer betreuten Menschen, der finanziellen Situation und den weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des Vereins.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Kollegien der Karl-Schubert-Gemeinschaft wurden die in den Vorjahren etablierten Projekte fortgeführt. Im Berichtsjahr konnte unser Verein wieder konkret Hilfe leisten und zwar durch Finanzierung von Pflegehilfsmitteln, Medikamenten und ärztlichen Behandlungen. Ein Teil dieser Hilfen wurde bis ins laufende Jahr fortgesetzt.

Die in 2015 erstmalig durchgeführte Finanzierung einer Küchenkraft zur Entlastung des Betreuungspersonals in den Wohngemeinschaften während der Sommerferien der Werkstätten und der Werkstattküche wurde im Sommer 2016 wiederholt.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist nach wie vor die Finanzierung und Weiterentwicklung des Ende 2014 mit der “Gymnastik am Arbeitsplatz” begonnenen Projekts “Präventiv-Maßnahmen”, mit dem alle betreuten Menschen in der Karl-Schubert-Gemeinschaft erreicht werden sollen. Eine Erweiterung des Angebots wurde im Berichtsjahr geplant und inzwischen in Angriff genommen.

Die Öffentlichkeitsarbeit hatte nach wie vor zum Ziel, neue Mitglieder zu gewinnen und Spenden einzuwerben. Deshalb nahmen wir auch am 19. März wieder die Gelegenheit wahr, am Tag der offenen Tür der Karl-Schubert-Gemeinschaft mit einem Stand auf unsere Ziele aufmerksam zu machen und waren, ebenfalls wie in früheren Jahren, auf dem Martinimarkt am 5. November mit einem eigenen Stand vertreten. Auch auf der Elternversammlung im Februar und der Mitgliederversammlung der Karl-Schubert-Gemeinschaft im Juli hatten wir Gelegenheit, Arbeit und Ziele unseres Vereins einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen.

Zum Schluss noch einige Worte zur finanziellen Situation und zu weiteren Entwicklungsmöglichkeiten: Eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben ist den Mitgliedern bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen. Einsprüche und Rückfragen seitens der Mitglieder gab es nicht, die Aufstellung kann damit als akzeptiert betrachtet werden. Die Rechnungsprüfung erfolgte ohne Beanstandungen.

Die in 2016 getätigten Ausgaben dienten, abgesehen von der üblichen Beschaffung von Büromaterial und der Finanzierung der Portokosten für Rundschreiben und Werbeaktionen, ganz überwiegend der satzungsgemäßen Finanzierung zusätzlicher Hilfe im pflegerischen Bereich in den Wohngemeinschaften und in den Werkstätten der Karl-Schubert-Gemeinschaft, wie oben bereits erwähnt. Ermöglicht wurde dies durch unsere Mitglieder, die regelmäßig Jahresbeiträge leisten, häufig auch Beiträge, die über den Mindestbeitrag hinausgehen, und weiteren kleinen und großen Spenden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern, für die wir uns auch an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchten. Besonderen Dank schulden wir der Buhl-Stiftung für die großzügige Förderung unseres Projekts “Präventiv-Maßnahmen”.

Vor dem Hintergrund all dieser Unterstützung durch unsere Mitglieder, Freunde und andere hilfsbereite Menschen und Organisationen sind wir zuversichtlich, unsere Ziele auch in Zukunft erfolgreich weiter verfolgen zu können. Aber trotzdem hat der Vorstand noch eine Bitte: Werben Sie weitere Mitglieder, besonders unter den jüngeren Eltern!

Filderstadt-Bonlanden, 26. April 2017

Für den Vorstand

W. Kraus U. Krögler


Im November 2015 konnte der Verein LEBENSQUALITAT e.V. sein 10-jähriges Bestehen feiern. Die heutige, 10., Mitgliederversammlung ist damit eine Jubiläumsveranstaltung und mit dem

Tätigkeitsbericht für das Jahr 2015

soll deshalb auch Rückschau gehalten werden über die Entwicklung des Vereins während der vergangenen Jahre.

Eine kurze Zusammenfassung über unsere Arbeit im Jahr 2015 findet sich in den Jahresmitteilungen der Karl-Schubert-Gemeinschaft e.V. vom Dezember 2015.

Im organisatorischen Bereich gab es im vergangenen Jahr keine Veränderungen. Die Vorstandsmitglieder Brennenstuhl, Foag, Giraud, Kolbinger, Kraus, Krögler und Wabitsch wurden von der Mitgliederversammlung am 22.04.2015 wiedergewählt ebenso die Rechnungsprüferinnen Köhler und Weher für das Jahr 2015. Keine Veränderung gab es auch bei der Besetzung der Geschäftsstelle.

Veränderungen gab es dagegen beim Mitgliederbestand. Ein Mitglied ist im vergangenen Jahr leider aus dem Verein ausgeschieden aber sieben neue Mitglieder haben den Weg zu uns gefunden. Unser Verein hatte damit zum Jahresende 131 aktive Mitglieder. Rückblickend lässt sich feststellen, dass die Zahl unserer Mitglieder – vorwiegend ältere Eltern - seit der Vereinsgründung zunächst zwar kontinuierlich, aber nur relativ langsam angewachsen ist, aber seit 2014 einen deutlichen Sprung nach oben gemacht hat. Dies könnte als ein Anzeichen dafür gedeutet werden, dass die Ziele und das Engagement des Vereins LEBENSQUALITÄT e.V. nun auch die jüngeren Eltern in der Karl-Schubert-Gemeinschaft erreicht haben. Bitte helfen Sie mit, dass diese Entwicklung weiter anhält.

In acht über das Jahr verteilten Sitzungen beschäftigte sich der Vorstand zunächst mit der Fortführung der im Vorjahr begonnenen Projekte wie Finanzierung von Pflegehilfsmitteln und Medikamenten für betreute Menschen in der Karl-Schubert-Gemeinschaft und auch die Bezuschussung einer aufwendigen Zahnbehandlung.

Schwerpunkte der Vorstandsarbeit waren aber vor allem Etablierung, Ausbau und Finanzierung der im Vorjahr angedachten und mit den Kollegien der Karl-Schubert-Gemeinschaft vereinbarten Präventiv-Maßnahme „Gymnastik am Arbeitsplatz“, mit dem Ziel, durch ein zusätzliches Bewegungsangebot einen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit und damit der Lebensqualität der betreuten Menschen in den Karl-Schubert-Werkstätten beizutragen. Dieses Angebot wird inzwischen von fast allen Betreuten in den Werkstätten und den Außenstellen genutzt. Eine Erweiterung auf die Wohngemeinschaften wird derzeit diskutiert.

Als ein weiteres Projekt ist hier die Finanzierung einer Küchenkraft zu nennen, die während der Sommerferien der Werkstätten und der zentralen Werkstattküche das Betreuungspersonal in den Wohngemeinschaften bei der Zubereitung der Mittagessen für die dort verbliebenen Betreuten unterstützt und so eine intensivere Betreuung der behinderten Menschen ermöglicht hat.

In unserer Öffentlichkeitsarbeit waren wir nach wie vor bestrebt, neue Mitglieder zu gewinnen und Spenden einzuwerben. Deshalb nahmen wir auch im März wieder die Gelegenheit wahr, am Tag der Offenen Tür der Karl-Schubert-Gemeinschaft mit einem Stand auf unsere Ziele aufmerksam zu machen und waren, ebenfalls wie in früheren Jahren, auf dem Hoffest am 26. September und dem Martinimarkt am 7. November mit einem eigenen Stand vertreten. Auch auf der Elternversammlung im Februar und der Mitgliederversammlung der Karl-Schubert-Gemeinschaft im Juli hatten wir Gelegenheit, Arbeit und Ziele unseres Vereins einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen.

Zum Schluss noch einige Worte zur finanziellen Situation und zu weiteren Entwicklungsmöglichkeiten: Eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben ist den Mitgliedern bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen. Einsprüche und Rückfragen seitens der Mitglieder gab es nicht, die Aufstellung kann damit als akzeptiert betrachtet werden. Die Rechnungsprüfung erfolgte ohne Beanstandungen.

Die in 2015 getätigten Ausgaben dienten, abgesehen von der üblichen Beschaffung von Büromaterial und der Finanzierung der Portokosten für Rundschreiben und Werbeaktionen, ganz überwiegend der satzungsgemäßen Finanzierung zusätzlicher Hilfe im pflegerischen Bereich in den Wohngemeinschaften und neuerdings in den Werkstätten der Karl-Schubert-Gemeinschaft, wie oben bereits erwähnt. Ermöglicht wurde dies durch unsere Mitglieder, die regelmäßig Jahresbeiträge leisten, häufig auch Beiträge, die über den Mindestbeitrag hinausgehen, und großzügigen Spenden von Mitgliedern, Freunden und Verwandten, für die wir uns auch an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchten. Nicht unerwähnt bleiben soll auch eine seit längerer Zeit laufende Spendenaktion mittels Sammelbüchsen, die wir in Aichtaler Geschäften aufstellen durften. Für diese Unterstützung bedanken wir uns herzlich bei der Aichtal-Apotheke und der Poststelle in Aich, sowie bei der Stadt-Apotheke in Grötzingen. Ganz besonders dankbar sind wir für die finanzielle Unterstützung unserer Arbeit durch öffentliche Institutionen, wie schon 2013 durch die Volksbank Kirchheim-Nürtingen und 2015 die Zuerkennung eines Förderpreises der Stiftung Lauenstein (Zweiter Preis im Schwerpunkt Sport und Bewegung für Menschen mit Behinderung).

Vor dem Hintergrund all dieser Unterstützung durch unsere Mitglieder, Freunde und anderer hilfsbereiter Menschen und Organisationen sind wir zuversichtlich, unsere Ziele auch in Zukunft erfolgreich weiter verfolgen zu können.

Filderstadt-Bonlanden, 20. April 2016

Für den Vorstand

W. Kraus                  U. Krögler


Tätigkeitsbericht für das Jahr 2014

Satzungsgemäß berichtet der Vorstand auf der jährlichen Mitgliederversammlung über die Aktivitäten des Vereins. Eine kurze Zusammenfassung über unsere Arbeit findet sich in den Jahresmitteilungen der Karl-Schubert-Gemeinschaft e.V. vom Dezember 2014.

Im organisatorischen Bereich gab es im vergangenen Jahr keine Veränderungen. Frau  Waltraud Kolbinger, die auf Vorschlag des Vorstands Anfang Mai 2014 die Position von Frau Steegmüller, die leider vorzeitig ausgeschieden war, im Vorstand übernommen hatte, wurde auf der Mitgliederversammlung am 21. Mai 2014 bestätigt. Als Rechnungsprüfer für das Jahr 2014 wurden Frau Köhler und Frau Weher wiedergewählt. Keine Veränderung gab es auch bei der Besetzung der Geschäftsstelle.

Leider haben wir auch im Jahr 2014 wieder Mitglieder, Frau Ingrid Hampp und Frau Gisela Wezel durch Tod verloren. Zwei weitere Mitglieder sind auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Aber es haben auch sechs neue Mitglieder den Weg zu uns gefunden. Unser Verein hatte damit zum Jahresende 124 aktive Mitglieder.

In sieben über das Jahr verteilten Sitzungen beschäftigte sich der Vorstand wie in den Vorjahren vor allem wieder mit der weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Karl-Schubert-Gemeinschaft, der Öffentlichkeitsarbeit auch über das engere Umfeld der Karl-Schubert-Gemeinschaft hinaus, der Pflege der Kontakte zu den Angehörigen unserer betreuten Menschen, der finanziellen Situation und den weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des Vereins.

Die Zusammenarbeit mit den Collegien der Karl-Schubert-Gemeinschaft wurde auf der Basis früherer Vereinbarungen intensiv weiterentwickelt. Im Berichtsjahr konnte unser Verein wieder konkret Hilfe leisten, und zwar durch Finanzierung von Pflegehilfsmitteln und Medikamenten, von Reha-Maßnahmen und Begleitpersonen. Ein Teil dieser Hilfen wurde bis ins laufende Jahr fortgesetzt und wird weiter fortgesetzt. An dieser Stelle möchten wir auch noch ganz besonders darauf hinweisen, daß diese Hilfen nicht nur auf Betreute in den Wohngruppen beschränkt sind, sondern auch für betreute Menschen in den Werkstätten angeboten werden, die noch zu Hause wohnen.

In diesem Zusammenhang haben wir uns in letzter Zeit, wie schon im Tätigkeitsbericht 2013 erwähnt, zunehmend Gedanken darüber gemacht, wie wir durch geeignete Präventiv-Maßnahmen die Gesundheit unserer betreuten Angehörigen stärken und damit die Lebensqualität verbessern können. Die für 2014 angekündigten Gespräche mit den Gremien der Karl-Schubert-Gemeinschaft wurden bis zum Jahresende mit dem Ergebnis abgeschlossen, daß der Verein Lebensqualität e.V. in den Karl-Schubert-Werkstätten seit Dezember 2014 das Projekt Bewegung am Arbeitsplatz finanziert, das in der Einladung zur heutigen Mitgliederversammlung etwas näher erläutert ist und auch Thema des Vortrags von Herrn Lenhardt war, der diese Präventivmaßahme in den Werkstätten durchführt. Die Ausweitung des Projekts auf die Wohngemeinschaften ist angedacht und wird weiter diskutiert werden.

Die Öffentlichkeitsarbeit hatte nach wie vor zum Ziel, neue Mitglieder zu gewinnen und Spenden einzuwerben. Deshalb nahmen wir auch im März wieder die Gelegenheit wahr, am Tag der Offenen Tür der Karl-Schubert-Gemeinschaft mit einem Stand auf unsere Ziele aufmerksam zu machen und waren, ebenfalls wie in früheren Jahren, auf dem Martinimarkt am 8. November mit einem eigenen Stand vertreten. Auch auf der Elternversammlung im Februar 2014 und der Mitgliederversammlung der Karl-Schubert-Gemeinschaft im Juli 2014 hatten wir Gelegenheit, Arbeit und Ziele unseres Vereins einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen.

Zum Schluß noch einige Worte zur finanziellen Situation und zu weiteren Entwicklungsmöglichkeiten: Eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben ist den Mitgliedern bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen. Einsprüche und Rückfragen seitens der Mitglieder gab es nicht, die Aufstellung kann damit als akzeptiert betrachtet werden. Die Rechnungsprüfung erfolgte ohne Beanstandungen.

Die in 2014 getätigten Ausgaben dienten, abgesehen von der üblichen Beschaffung von Büromaterial und der Finanzierung der Portokosten für Rundschreiben und Werbeaktionen, ganz überwiegend der satzungsgemäßen Finanzierung zusätzlicher Hilfe im pflegerischen Bereich in den Wohngemeinschaften und neuerdings in den Werkstätten der Karl-Schubert-Gemeinschaft, wie oben bereits erwähnt. Ermöglicht wurde dies durch unsere Mitglieder, die regelmäßig Jahresbeiträge leisten, häufig auch Beiträge, die über den Mindestbeitrag hinausgehen, und einigen großzügigen Spenden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern, für die wir uns auch an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchten. Nicht unerwähnt bleiben soll auch eine seit einiger Zeit laufende Spendenaktion mittels Sammelbüchsen, die wir in Aichtaler Geschäften aufstellen durften. Für diese Unterstützung bedanken wir uns herzlich bei der Aichtal-Apotheke und der Poststelle in Aich, sowie bei der Stadt-Apotheke in Grötzingen.

Vor dem Hintergrund all dieser Unterstützung durch unsere Mitglieder, Freunde und anderer hilfsbereiter Menschen und Organisationen sind wir zuversichtlich, unsere Ziele auch in Zukunft erfolgreich weiter verfolgen zu können. Aber trotzdem hat der Vorstand noch eine Bitte: Werben Sie weitere Mitglieder, besonders unter den jüngeren Eltern!

Aichtal, 22. April 2015

Für den Vorstand

W. Kraus                  U. Krögler


Tägigkeitsbericht für das Jahr 2013

Satzungsgemäß berichtet der Vorstand auf der jährlichen Mitgliederversammlung über die Aktivitäten des Vereins. Eine kurze Zusammenfassung über unsere Arbeit findet sich in den Jahresmitteilungen der Karl-Schubert-Gemeinschaft e.V. vom Dezember 2013.

Im organisatorischen Bereich gab es im vergangenen Jahr nur eine, allerdings sehr bedauerliche Veränderung: Frau Steegmüller ist auf eigenen Wunsch leider aus dem Vorstand ausgeschieden. Für ihre engagierte Mitarbeit möchten wir ihr auch an dieser Stelle sehr herzlich danken. In Übereinstimmung mit der Satzung hat der Vorstand Frau  Waltraud Kolbinger gebeten, die Position von Frau Steegmüller im Vorstand bis zur Mitgliederversammlung am 21. Mai 2014 zu übernehmen und dort in einem regulären Wahlverfahren zu kandidieren. Als Rechnungsprüfer für das Jahr 2013 wurden Frau Köhler und Frau Weher wiedergewählt. Keine Veränderung gab es auch bei der Besetzung der Geschäftsstelle.

Leider haben wir auch im Jahr 2013 wieder Mitglieder, Herrn Manfred Bihler, Frau Irmgard Klaus, Herrn Norbert Köhnlein und Frau Ursula Schildknecht durch Tod verloren. Die Mitgliedschaft von Frau Schildknecht wird jedoch von Herrn Schildknecht weitergeführt. Hierfür sind wir sehr dankbar. Darüber hinaus haben drei neue Mitglieder den Weg zu uns gefunden. Zum Jahresende hatte unser Verein 122 Mitglieder.

In sieben über das Jahr verteilten Sitzungen beschäftigte sich der Vorstand wie in den Vorjahren vor allem wieder mit der weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Karl-Schubert-Gemeinschaft, der Öffentlichkeitsarbeit auch über das engere Umfeld der Karl-Schubert-Gemeinschaft hinaus, der Pflege der Kontakte zu den Angehörigen unserer betreuten Menschen, der finanziellen Situation und den weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des Vereins.

Die Zusammenarbeit mit den Kollegien der Karl-Schubert-Gemeinschaft wurde auf der Basis früherer Vereinbarungen intensiv weiterentwickelt. Im Berichtsjahr konnte unser Verein konkret Hilfe leisten, und zwar durch Finanzierung von Pflegehilfsmitteln und Medikamenten, von Begleitpersonen bei Reha-Maßnahmen und 400-Euro-Stellen zur Unterstützung der Betreuer in einer Wohngruppe. Ein Teil dieser Hilfen wurde bis ins laufende Jahr fortgesetzt und wird weiter fortgesetzt. An dieser Stelle möchten wir auch noch ganz besonders darauf hinweisen, dass diese Hilfen nicht nur auf Betreute in den Wohngruppen beschränkt sind, sondern auch für betreute Menschen in den Werkstätten angeboten werden, die noch zu Hause wohnen.

In letzter Zeit haben wir uns auch zunehmend Gedanken darüber gemacht, wie wir durch geeignete Präventiv-Maßnahmen die Gesundheit unserer betreuten Angehörigen stärken und damit die Lebensqualität verbessern können. Für 2014 sind Gespräche mit den Gremien der Karl-Schubert-Gemeinschaft geplant, die Mitgliederversammlung 2014 steht ebenfalls unter diesem Thema.

Die Öffentlichkeitsarbeit hatte nach wie vor zum Ziel, neue Mitglieder zu gewinnen und Spenden einzuwerben. Deshalb nahmen wir auch im März wieder die Gelegenheit wahr, am Tag der Offenen Tür der Karl-Schubert-Gemeinschaft mit einem Stand auf unsere Ziele aufmerksam zu machen und waren, ebenfalls wie in früheren Jahren, auf dem Hoffest am 21. September und dem Martinimarkt am 9. November mit einem eigenen Stand vertreten. Auch auf der Mitgliederversammlung der Karl-Schubert-Gemeinschaft im Juli 2013 hatten wir Gelegenheit, Arbeit und Ziele unseres Vereins einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen.

Zu unserer Mitgliederversammlung am 22. Mai 2013 hatten wir, anders als in den Vorjahren keinen Vortrag vorgesehen. Dafür wurden die Mitglieder gebeten, in einem Stuhlkreis Platz zu nehmen, um eine intensive Diskussion der zu Beginn vorgegebenen Frage

“Wie können wir unser Anliegen noch besser verwirklichen?”

zu ermöglichen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse ist im Protokoll der Mitgliederversammlung enthalten, welches allen Mitgliedern zugegangen ist.

Zum Schluss noch einige Worte zur finanziellen Situation und zu weiteren Entwicklungsmöglichkeiten:

Eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben ist den Mitgliedern bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen. Einsprüche und Rückfragen seitens der Mitglieder gab es nicht, die Aufstellung kann damit als akzeptiert betrachtet werden. Die Rechnungsprüfung am 08.04.2014 erfolgte ohne Beanstandungen. Die Steuererklärung für die Jahre 2010-2012 wurde vom Finanzamt Nürtingen mit Freistellungsbescheid vom 25.10.2013 akzeptiert. Der Verein LEBENSQUALITÄT e.V. ist damit weiterhin als gemeinnützig und mildtätig anerkannt und somit berechtigt, Zuwendungsbescheinigungen für Spenden und Mitgliedsbeiträge auszustellen.

Die in 2012 getätigten Ausgaben dienten, abgesehen von der üblichen Beschaffung von Büromaterial und der Finanzierung der Portokosten für Rundschreiben und Werbeaktionen, ganz überwiegend der satzungsgemäßen Finanzierung zusätzlicher Hilfe im pflegerischen Bereich in den Wohngemeinschaften der Karl-Schubert-Gemeinschaft, wie oben bereits erwähnt. Ermöglicht wurde dies durch unsere Mitglieder, die regelmäßig Jahresbeiträge leisten, häufig auch Beiträge, die über den Mindestbeitrag hinausgehen, und einigen großzügigen Spenden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern, für die wir uns auch an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchten. Ein besonderer Dank gilt der Volksbank Kirchheim-Nürtingen e.G., die unserem Verein im Rahmen einer Spendenaktion anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens eine Spende in Höhe von 1.000 Euro zuerkannt hat. Die Entscheidung der zuständigen Jury erfolgte aufgrund eines Antrags eines unserer Mitglieder, Frau Ehrenreich. Auch hierfür noch einmal herzlichen Dank.

Vor dem Hintergrund all dieser Unterstützung durch unsere Mitglieder, Freunde und anderer hilfsbereiter Menschen und Organisationen sind wir zuversichtlich, unsere Ziele auch in Zukunft erfolgreich weiter verfolgen zu können.

Aber trotzdem hat der Vorstand noch eine Bitte: Werben Sie weitere Mitglieder, besonders unter den jüngeren Eltern!

Aichtal, 21. Mai 2014

Für den Vorstand

W. Kraus                  U. Krögler